Sprüche, Verse und Zitate für die Trauerkarten

  1. Ach, schrittest du durch den Garten noch einmal im raschen Gang.
    Wie gerne wollt’ ich warten, warten stundenlang.
    (Theodor Fontane)

  2. Alle, die in Schönheit gehn’, werden in Schönheit auferstehen’.
    (Rainer Maria Rilke)

  3. Allein die Liebe erhält und bewegt unser Leben.

  4. Alles Getrennte findet sich wieder.
    (Friedrich Hölderlin)

  5. Alles hat seine Zeit. Es gibt eine Zeit der Freude, eine Zeit der Stille,
    eine Zeit des Schmerzes, der Trauer und eine Zeit der dankbaren Erinnerung.

  6. Alles wandelt sich, nichts vergeht.
    (Ovid)

  7. Alles was schön ist, bleibt auch schön, wenn es welkt.
    Unsere Liebe bleibt Liebe, auch wenn wir sterben.
    (Maxim Gorki)

  8. Als du auf die Welt kamst, weintest du, und um dich herum freuten sich alle.
    Lebe so, dass, wenn du die Welt verlässt, alle weinen und du lachst.

  9. Als ob es die Toten gäbe!
    Herr, es gibt keinen Toten, es gibt nur Lebende, auf unserer Erde und im Jenseits.
    Aber es ist nur ein Moment. Ein Augenblick, eine Sekunde, ein Schritt.
    Der Schritt vom Vorläufigen ins Endgültige. Der Schritt vom Zeitlichen ins Ewige.
    (Heinrich Heine)

  10. Anfangs wollt’ ich fast verzagen, und ich glaubt, ich trüg’ es nie,
    und ich hab’ es doch getragen, aber fragt mich nur nicht, wie?
    (Heinrich Heine)

  11. Auch das ist Kunst, ist Gottes Gabe, aus ein paar sonnenhellen Tagen
    sich so viel Licht ins Herz zu tragen, dass wenn der Sommer längst verweht,
    das Leuchten immer noch besteht.
    (Johann W. von Goethe)

  12. Auch wenn wir dir die Ruhe gönnen, ist voll Trauer unser Herz.
    Dich krank zu sehen und nicht helfen können, das war für uns der größte Schmerz.

  13. Auf den Flügeln der Zeit fliegt die Traurigkeit dahin.
    (Jean de La Fontaine)

  14. Auf dich, Herr, mein Gott, traue ich.
    (Psalm 7,2)

  15. Auferstehung ist unser Glaube,
    Wiedersehen unsere Hoffnung,
    Gedenken unsere Liebe.
    (Aurelius Augustinus)

  16. Aus Gottes Hand empfing ich mein Leben,
    unter Gottes Hand gestaltete ich mein Leben,
    in Gottes Hand gebe ich mein Leben zurück.
    (Aurelius Augustinus)

  17. Aus unseren Herzen bist du gegangen. In unseren Gedanken lebst du weiter.

  18. Begrenzt ist das Leben – doch unendlich die Erinnerung.

  19. Beim Aufgang der Sonne und bei ihrem Untergang erinnern wir uns an dich.

  20. Bin ich müd’ von langen Wegen,
    neigt sich der Tag in meiner Welt.
    Herr, dann komme mir entgegen,
    gib Anteil mir vom Erntesegen.
    Nimm mich mit zu deinem Feld.

  21. Bleibe bei uns Herr, denn es will Abend werden, und der Tag hat sich geneigt.

  22. Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren von Liebe,
    die wir hinterlassen, wenn wir gehen.
    (Albert Schweitzer)

  23. Das Glück, das wir durch den Menschen erfahren durften,
    den wir liebten, macht den wahren Reichtum unseres Lebens aus.

  24. Das kostbarste Vermächtnis eines Menschen ist die Spur,
    die seine Liebe zurückgelassen hat.

  25. Der Tod kann auch freundliche kommen zu Menschen, die alt sind, deren Hand nicht mehr festhalten will,
    deren Augen müde wurden, deren Stimme nur noch sagt: Es ist genug. Das Leben war schön.

  26. Das Schönste, das ein Mensch hinterlassen kann, ist,
    dass man lächelt, wenn man sich seiner erinnert.
    (Theodor Fontane)

  27. Das schwere Herz wird nicht durch Worte leicht.
    (Friedrich Schiller)

  28. Das Sichtbare ist vergangen, es bleiben Liebe und Erinnerung.

  29. Das sind die Starken, die unter Tränen lachen,
    eigene Sorgen verbergen und andere glücklich machen.

  30. Dein ganzes Leben war nur Schaffen, warst jedem immer hilfsbereit.
    Du konntest bessere Tage haben, doch dazu nahmst du dir nie Zeit.
    Nun ruhe sanft und schlaf’ in Frieden, hab’ tausend Dank für deine Müh’,
    und bist du auch von uns geschieden, in unseren Herzen stirbst du nie.

  31. Dem Leben sind Grenzen gesetzt, die Liebe ist grenzenlos.

  32. Den Weg, den du vor dir hast, kennt keiner.
    Nie ist ihn einer so gegangen, wie du ihn gehen wirst.
    Es ist dein Weg.

  33. Der Glaube tröstet, wo Liebe weint.

  34. Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.
    Muss ich auch wandern in finsterer Schlucht,
    ich fürchte kein Unheil, denn du bist bei mir.
    (Psalm 23)

  35. Der Herr wird dein ewig Licht, und dein Gott wird dein Glanz sein.
    (Jesaja 60,19)

  36. Der Mensch geht; die Erinnerung an ihn bleibt für immer in unseren Herzen.

  37. Der Mensch ist dort, wo seine Seele ist, nicht dort, wo sein Körper sich befindet.
    (Mahatma Gandhi)

  38. Der Mensch lebt und besteht nur eine kurze Zeit; und alle Welt vergeht mit ihrer Herrlichkeit.
    Es ist nur einer ewig und an allen Enden und wir in seinen Händen.
    (Matthias Claudius)

  39. Der Tod eines geliebten Menschen, ist die Rückgabe einer Kostbarkeit, die Gott uns geliehen hat.

  40. Der Tod hat nicht das letzte Wort, sondern das Leben.

  41. Der Tod ist das Tor zum Leben.

  42. Der Tod ist das Tor zum Licht am Ende eines mühsam gewordenen Weges.
    An ein fernes Ufer wird die Seele getragen. Doch unsere Gedanken finden den Weg dorthin.
    (Franz von Assisi)

  43. Der Tod ist die uns zugewandte Seite jenes geheimnisvollen Ganzen,
    dessen andere Seite die Auferstehung ist.
    (Romano Guardini)

  44. Der Tod ist ein Horizont, und der Horizont ist nichts anderes als die Grenze unseres Sehens.

  45. Der Tod ist kein Untergang, sondern ein Übergang: Vom Erdenweg hinein in die Ewigkeit.

  46. Der Tod ist nie endgültig. Es gibt immer die Erinnerung an ein großzügiges Herz,
    an offene Hände, an wache Augen, an das gemeinsame Leben.
    (Paul Èluard)

  47. Der Tod mag kommen wann er will, stets kommt er zu früh und unerwartet.

  48. Der Tod nahm uns einen geliebten Menschen, doch leben wir in Zuversicht,
    dass bei Gott diese Trennung nicht endgültig ist.

  49. Der Wert des Lebens liegt nicht in der Länge der Zeit, sondern darin, wie wir sie nutzen.
    (Montaigne)

  50. Die Erfüllung des Lebens liegt nicht in der Länge, man findet sie im Erleben.

  51. Die Erinnerung ist das Licht, das leuchtet, wärmt und tröstet.

  52. Die Erinnerung ist ein Fenster, durch das ich dich sehen kann, wann immer ich will.

  53. Die Gedanken der Erinnerung bilden eine Brücke über das Leben hinaus.

  54. Die Leiden dieser Zeit stehen in keinem Verhältnis zu der Herrlichkeit, die sich an uns offenbaren wird.

  55. Die Linien des Lebens sind verschieden, wie Wege sind, und wie der Berge Grenzen.
    Was hier wir sind, kann dort ein Gott ergänzen mit Harmonie und ewigem Lohn und Frieden.
    (Friedrich Hölderlin)

  56. Die Stunde ist gekommen, beendet ist dein Tun. Die Kraft ist dir genommen, die niemals wollte ruhen.
    Du siehst den Garten nicht mehr grünen, du siehst die Blumen nicht mehr blühen.
    So wie ein Blatt vom Baume fällt, so schnell gingst du aus dieser Welt.

  57. Die Todesstunde schlug zu früh, doch Gott, der Herr, bestimmte sie.

  58. Die Trauer hört niemals auf, sie wird ein Teil unseres Lebens.
    Sie verändert sich und wir verändern uns mit ihr.

  59. Die Zeit hat Anfang und Ende. Auch das Leben hat seine Zeit:
    Zeiten der Liebe, der Freude, des Schmerzes, der Angst.
    Uns bleibt noch die Zeit der Erinnerung.

  60. Die Zeit heilt nicht alles, aber sie rückt das Unheilbare aus dem Mittelpunkt.
    (Ludwig Marcuse)

  61. Die Zeit, Gott zu suchen, ist das Leben.
    Die Zeit, Gott zu finden, ist der Tod.
    Die Zeit, Gott zu besitzen, ist die Ewigkeit.
    (Franz von Sales)

  62. Die, die wir lieben, sind nicht mehr da, wo sie waren, aber überall dort, wo wir ihrer Liebe gedenken.
    (Aurelius Augustinus)

  63. Diejenigen, die gehen, fühlen nicht den Schmerz des Abschieds.
    Der Zurückbleibende leidet.
    (Henry W. Longfellow)

  64. Du bist nicht mehr dort, wo du warst.
    Aber du bist überall, wo wir sind.
    (Victor Hugo)

  65. Du bist nicht tot, sondern nur untergegangen wie die Sonne.
    Wir trauern nicht wie über einen, der gestorben ist, sondern wie über einen, der sich vor uns verborgen hat.
    Nicht unter den Toten suchen wir dich, sondern unter den Seligen des Himmels.
    (Theodoret von Kyros)

  66. Du bist nicht von uns gegangen - nur voraus.

  67. Du hast ihn uns anvertraut, o Herr, und er war unser Glück;
    du hast ihn zurückgenommen, und wir geben ihn dir ohne Murren, aber das Herz voller Wehmut.
    (Hl. Hieronymus)

  68. Du hast jeden Raum mit Sonne geflutet, hast jeden Verdruss ins Gegenteil verkehrt.
    Nordisch nobel, deine sanftmütige Güte, dein unbändiger Stolz, das Leben ist nicht fair.
    (Herbert Grönemeyer)

  69. Du hast unseren Garten verlassen, aber deine Blumen blühen weiter.

  70. Du kamst, du gingst mit leiser Spur, ein flüchtiger Gast im Erdenland;
    Woher? Wohin? Wir wissen nur: Aus Gottes Hand in Gottes Hand.
    (Ludwig Uhland)

  71. Du kannst Tränen vergießen, weil er gegangen ist.
    Oder du kannst lächeln, weil er gelebt hat.
    Du kannst die Augen schließen und beten, dass er wiederkehrt.
    Oder du kannst die Augen öffnen und all das sehen, was er hinterlassen hat.

  72. Du starbst so früh und wirst sehr vermisst, du warst für uns so viel, dass man dich nie vergisst.

  73. Du, Herr, bist mein Licht und mein Heil, vor wem sollte ich mich fürchten!
    Ich bleibe bei dir, im Leben und im Tod, denn in deinem Haus sind viele Wohnungen.

  74. Ein Weg ist abgebrochen. Gemeinsame Pläne haben ihren Sinn verloren. Gemeinsame Träume sind ausgeträumt.

  75. Ein Mensch, der uns verlässt, ist wie die Sonne, die versinkt.
    Aber etwas von ihrem Licht bleibt immer in unseren Herzen zurück.

  76. Ein Mensch geht von uns. Er hinterlässt uns seine Liebe, seine Heiterkeit, seinen Ernst, seine Weisheit,
    er lässt uns seinen Geist zurück. Mit diesem lebt er unter uns weiter, helfend und tröstend.

  77. Ein Schiff, das im Hafen liegt, ist sicher. Aber dafür werden Schiffe nicht gebaut.

  78. Ein Teil von dir wird in uns weiterleben, und ein Teil von uns wird immer bei dir sein.

  79. Einen lieben Menschen zu verlieren, ist Schmerz, ihn erlöst zu wissen, ist Trost.

  80. Eines Morgens wachst Du nicht mehr auf. Die Vögel singen, wie sie gestern sangen.
    Nichts ändert diesen neuen Tagesablauf. Nur Du bist fortgegangen.

  81. Er hat sein Haus bestellt, er war bereit, dennoch - er hätte uns gerne noch begleitet. Es ist immer zu früh.

  82. Er hinterlässt eine Leere und große Lücke. Doch die Erinnerung ist die Brücke, die uns über den Tod hinaus verbindet.

  83. Er ist nun frei und unsere Tränen wünschen ihm Glück.
    (Goethe)

  84. Erinnert euch an mich, aber nicht an dunklen Tagen. Erinnert euch an mich, in strahlender Sonne.

  85. Die Erinnerung ist das Paradies, aus dem einen niemand vertreiben kann.
    (Jean Paul)

  86. Erinnerung ist der Schatz unseres Herzens.

  87. Es fällt mir schwer, ohne dich zu leben, jeden Tag zu jeder Zeit, einfach alles zu geben.
    Ich denk so oft zurück an das was war, an jedem so geliebten vergangenen Tag.
    Ich stell mir vor, dass du zu mir stehst und jeden meiner Wege an meiner Seite gehst.
    Ich denke an so vieles, seitdem du nicht mehr bist, denn du hast mir gezeigt, wie wertvoll das Leben ist.
    (Unheilig)

  88. Es gibt eine Brücke zwischen den Lebenden und den Toten.
    Es ist der Glaube, die Liebe, der Dank und die bleibende Erinnerung.

  89. Es gibt keinen Abschied für diejenigen, die in Gott verbunden sind.

  90. Es ist nun Zeit, dass wir gehen, ich um zu sterben, und ihr, um zu leben.
    Wer aber von uns beiden zu dem besseren hingehe, das ist allen verborgen außer Gott allein.

  91. Es ist so schwer, wenn sich der Mutter Augen schließen, die Hände ruh’n, die stets so treu geschafft.
    Wenn auch die Tränen heimlich fließen, bleibt uns der Trost: Gott hat es wohlgemacht.

  92. Es nimmt der Augenblick, was Jahre gegeben.
    (Geothe)

  93. Es war alles so selbstverständlich.
    Sein Kommen und sein Gehen, sein Lachen, seine Liebe und Fürsorge, seine Freundschaft.
    Es war alles so selbstverständlich – nur das Ende nicht.

  94. Es war so schwer, als ich mich selber trug. Nun trägst du mich in Liebe ohne Ende.
    (Theresia von Avila)

  95. Es wird aussehen, als wäre ich tot, und das wird nicht wahr sein.
    Und wenn du dich getröstet hast, wirst du froh sein, mich gekannt zu haben.
    Du wirst Lust haben, mit mir zu lachen. Und du wirst manchmal dein Fenster öffnen, gerade so zum Vergnügen.
    Und deine Freunde werden sehr erstaunt sein, wenn sie sehen, dass du den Himmel anblickst und lachst.
    (Antoine de Saint-Exupéry)

  96. Festhalten was man nicht halten kann, begreifen wollen was unbegreiflich ist, im Herzen tragen was ewig ist.

  97. Frag nicht warum, frag nicht wozu, dann kommt dein Herz niemals zur Ruh’.
    Auf dein Wozu, auf dein Warum, bleibt doch des Schicksals Mund nur stumm.
    Gott weiß Warum, Gott weiß Wozu, dies Wissen gibt dem Herzen Ruh’.

  98. Frei fliegen in den blauen Sommerhimmel, nicht wissen, wohin es mich trägt.
    Irgendwo mich niederlassen, neue Wurzeln schlagen.

  99. Für diese Welt ist sie untergegangen, aber aufgegangen bei Christus.

  100. Wir weinen zwar, da wir ihre Liebe nicht mehr sehen.
    Doch wir danken Gott, dass sie unser war, mehr noch, dass sie unser ist.
    Denn alles lebt für Gott, und wer immer heimkehrt zum Herrn,
    bleibt in der Gemeinschaft der Familie und ist uns nur vorausgegangen.
    (Hl. Hieronymus)

  101. Für uns ist es der Sonnenuntergang, für dich aber der Aufgang.

  102. Fürchtet euch nicht, denn ich bin unter Gott.
    (1. Mose 50,19)

  103. Gekämpft hast du alleine, gelitten haben wir gemeinsam, verloren haben wir alle.

  104. Geliebte, wenn mein Geist geschieden, so weint mir keine Träne nach;
    denn, wo ich weile, dort ist Frieden, dort leuchtet mir ein ewiger Tag!
    (Droste Hülshoff)

  105. Gib uns deinen Frieden, Herr, an dem Tag, der keinen Abend kennt!
    (Aurelius Augustinus)

  106. Glaubt nicht, wenn ich gestorben, dass wir uns ferne sind.
    Es grüßt euch meine Seele, als Hauch im Sonnenwind.
    Und legt der Hauch des Tages am Abend sich zur Ruh,
    send' ich als Stern vom Himmel euch meine Grüße zu.

  107. Glücklich der Mann, der den Hafen erreicht hat und hinter sich ließ das Meer und die Stürme.
    (Heinrich Heine)

  108. Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.
    (1. Johannes 4,16)

  109. Gott sei mit dir auf dem Weg und sein Engel geleite dich.
    (Tobit 5,23)

  110. Gott wird alle Tränen von ihren Augen abwischen.
    Der Tod wird nicht mehr sein, keine Trauer, keine Klage, keine Mühsal.
    Denn was früher war, ist vergangen.
    (Offenbarung 21,4)

  111. Gute Menschen leben, auch wenn sie gestorben sind, zwar unsichtbar, doch ganz in unserer Nähe.

  112. Halte du den Glauben fest, dass dich Gott nicht fallen lässt. Er hält sein Versprechen.
    (Rudolf Alexander Schröder)

  113. Haltet mich nicht auf, denn der Herr hat Gnade zu meiner Reise gegeben.
    Lasset mich, dass ich zu meinem Herrn ziehe.
    (1. Moses 24, 56)

  114. Herr Jesus Christus, du schenkst uns ein neues Leben und ein neues Dasein.
    Darum muss das alte Leben sterben und untergehen. So führst du uns den Weg des Kreuzes.
    Gib, dass auch wir unser Ja sprechen zum Kreuz, und lass es zum Sinn und Siege unseres Lebens werden.
    (Hl. Ignatius)

  115. Herr, dein Wille geschehe.
    (Matthäus 6,10)

  116. Herr, weil du´s willst, drum ist es gut, und weil du´s willst, drum hab ich Mut.
    Mein Herz in deinen Händen ruht.
    (Pater Rupert Mayer)

  117. Hier fehlt ein Mensch und du begreifst noch nicht, dass es für immer ist.

  118. Ich aber, Gott, hoffe auf dich und spreche:
    Du bist mein Gott! Meine Zeit steht in deinen Händen.
    (Psalm 31,15)

  119. Ich bin die Auferstehung und das Leben.
    Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist.
    (Johannes 11,25)

  120. Ich bin nun geschieden von euch, aber nicht aus euren Herzen –
    darum vergesst mich nicht und betet für mich.

  121. Ich bin, ich weiß nicht wer; ich komm, weiß nicht woher; ich geh, weiß nicht wohin;
    weiß nur, dass ich sein Eigen bin. Da mir mein Sein so unbekannt, leg ich’s getrost in Gottes Hand.
    (Hans Thoma)

  122. Ich gehe euch voraus in den Frieden des Herrn und erwarte euch dort zum ewigen Wiedersehen.
    (Aurelius Augustinus)

  123. Ich gehe langsam aus der Welt heraus, in eine Landschaft jenseits aller Ferne
    und was ich war und was ich bleibe, geht mit mir ohne Ungeduld und Eile
    in ein bisher noch nicht betretenes Land.
    (Hans Sahl)

  124. Ich glaube fest, das Glück des Herrn zu schauen im Lande der Lebendigen.
    (Psalm 3,5)

  125. Ich habe den Berg erstiegen, der euch noch Mühe macht.
    Drum weinet nicht, ihr Lieben, ich hab mein Werk vollbracht.

  126. Ich habe euch geliebt und umsorgt, doch meine Liebe und Sorge um euch stirbt nicht mit mir.
    (Aurelius Augustinus)

  127. Ich habe gehofft, gekämpft und doch verloren.

  128. Ich höre auf zu leben, aber ich habe gelebt.
    (Goethe)

  129. Ich kam an deine Küste als ein Fremdling, ich wohnte in deinem Hause als ein Gast,
    ich verlasse deine Schwelle als ein Freund, meine Erde.
    (Rabindranath Tagore)

  130. Ich schau zurück auf eine wunderschöne Zeit. Warst die Zuflucht und die Wiege meines Seins.
    Hast gekämpft und jeden Moment mit mir geteilt. Ich bin stolz auch jetzt bei dir zu sein.
    (Unheilig)

  131. Ich schlief und träumte, das Leben sei Freude.
    Ich erwachte und sah, das Leben war Pflicht. Ich handelte und siehe, die Arbeit war Freude.
    (Rabindranath Tagore)

  132. Ihr glücklichen Augen, was je ihr gesehen, es sei wie es wolle, es war doch so schön!
    (Goethe)

  133. Ihr habt jetzt Trauer, aber ich werde euch wiedersehen und euer Herz wird sich freuen.
    (Johannes 16,22)

  134. Ihr seid jetzt zwar traurig, aber ich werde euch wieder sehen und euer Herz sich freuen
    und eure Freude wird niemand von euch nehmen.

  135. Ihr seid nicht in euren Körpern eingeschlossen, noch an die Häuser oder Fehler gebunden.
    Dass, was ihr seid, wohnt über dem Berg und treibt mit dem Wind.
    (Gibran)

  136. Ihr, die ihr mich so geliebt habt, seht nicht auf das Leben, das ich beende,
    sondern auf das, welches in beginne.
    (Aurelius Augustinus)

  137. Im Abschied ist die Geburt der Erinnerung.
    (Salvador Dali)

  138. Im Werden und im Vergehen spiegelt sich das Leben.
    Im Schmerz und in den Tränen spiegelt sich die Trauer.
    Im Glauben und in der Hoffnung spiegelt sich die Liebe.
    (Irmgard Erath)

  139. Immer, wenn wir von dir erzählen, fallen Sonnenstrahlen in unsere Seelen.
    Unsere Herzen halt dich fest umfangen, so, als wärst du nie gegangen.

  140. In Bildern der Erinnerung liegt mehr Trost, als in vielen Worten.

  141. In dem Moment, in dem man erkennt, dass dem Menschen,
    dem man viel verdankt, die Kraft verlässt, wird alles still.
    Niemals mehr kannst du ihn um Rat fragen.
    Nie mehr dich mit ihm freuen, nie mehr mit ihm lachen, nie mehr mit ihm weinen.

  142. In Gottes ewige Hände, leg Freud und auch Leid, den Anfang und das Ende:
    Er gibt uns stets Geleit.

  143. Je schöner und voller die Erinnerung, desto schwerer ist die Trennung.
    Aber die Dankbarkeit verwandelt die Erinnerung in eine stille Freude.
    Man trägt das vergangene Schöne nicht wie einen Stachel,
    sondern wie ein kostbares Geschenk in sich.
    (Dietrich Bonhoeffer)

  144. Je tiefer die Liebe, desto stiller ist es um sie her.
    Menschenseelen finden sich in schweigender Harmonie.
    Jedes Wort ist zu viel, weil in der Stille Dinge vernehmbar werden,
    die keine Worte zu fassen vermögen.
    (L. Rouge)

  145. Jeder Tag ist der Anfang des Lebens. Jedes Leben ist der Anfang der Ewigkeit.
    (Rainer Maria Rilke)

  146. Jedes Leben ist in der Tat ein Geschenk. Egal wie kurz, egal wie zerbrechlich.
    Jedes Leben ist ein Geschenk, welches für immer in unseren Herzen weiterleben wird.

  147. Jedes Mal wenn der Wind pfeift und durch Äste weht;
    Wissen wir, du warst da, wolltest nur nach dem Rechten sehn’;
    Dann warst du kurz zu Besuch, leider nur zu Besuch;
    Hoff’ es geht dir gut, da wo du bist.
    (Casper)

  148. Jedes Wachsen ist auch ein Sterben, alles Werden ein Vergehen.
    Lassen bedeutet auch Erleben, und der Tod ein Auferstehen.

  149. Kein Weinen, kein Flehen bringt dich zurück. Vorbei sind Freude, Hoffnung und Glück;
    Kühl ist dein Grab, tief unser Schmerz, nun ruhe sanft, du gutes Herz.

  150. Keiner wird gefragt, wann es ihm recht ist,
    Abschied zunehmen von Menschen, Gewohnheiten, sich selbst.
    Irgendwann plötzlich heißt es, damit umzugehen, ihn auszuhalten, anzunehmen,
    diesen Schmerz des Sterbens, dieses Zusammenbrechen, um neu aufzubrechen.

  151. Lass mich deine Herrlichkeit sehen.
    (2. Moses 33,18)

  152. Leben ist die Suche des Nichts nach dem Etwas.
    (Christian Morgenstern)

  153. Legt alles still in Gottes Hände, das Glück, den Schmerz, den Anfang und das Ende.
    Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die Größte unter ihnen.
    (1. Kor. 13,13)

  154. Leise kam das Leid zu ihm, trat an seine Seite, schaute still und ernst ihn an, blickte dann ins Weite.
    Leise nahm es seine Hand, ist mit ihm geschritten, ließ ihn niemals wieder los, er hat viel gelitten.
    Leise ging die Wanderung über Tal und Hügel, und uns wär’s als wüchsen still, seiner Seele Flügel.

  155. Loslassen kostet weniger Kraft als festhalten. Und dennoch ist es schwerer.

  156. Loslassen zu können ist die höchste Kunst. Loslassen zu müssen ist oft unendlich schwer.

  157. Man lebt zweimal: Das erste Mal in der Wirklichkeit, das zweite Mal in der Erinnerung.

  158. Manche Menschen gehen so plötzlich, dass die Zeit für den Abschied nicht reicht.
    Die Erinnerung bleibt für immer.

  159. Manchmal gibt es nicht genug Tränen.

  160. Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der Herr.
    (Jesaja 55,8)

  161. Meine Kraft ist zu Ende, Herr, dein Wille geschehe!

  162. Meine Seele ist stille zu Gott, der mir hilft.
    (Psalm 62)

  163. Menschen treten in unser Leben und begleiten uns eine Weile.
    Einige bleiben für immer, denn sie hinterlassen Spuren in unseren Herzen.

  164. Menschenleben sind wie Blätter, die lautlos fallen.
    All unsere Liebe vermag sie nicht zu halten.

  165. Mit deinem Gehen verschwand auch ein Teil unserer Zukunft, ein Stück von ihr ist schon jetzt Vergangenheit.
    Die Zeit, die uns einst vereint, sie trennt uns jetzt, bis wir in Gottes Ewigkeit wieder zusammen sein dürfen.
    Mit dem Tod eines lieben Menschen verliert man vieles, niemals aber die gemeinsam verbrachte schöne Zeit.

  166. Mitten im Glück wissen wir nicht, wann wir weinen müssen.
    Wir planen und handeln im Dunklen und kennen nicht den Ausgang.
    Mitten im Leben umfängt uns der Tod.

  167. Morgens aufwachen und du bist nicht da – alle Pläne lösen sich auf.

  168. Müde geworden von den langen Wegen des Lebens und des Sterbens, bin ich endlich angekommen.

  169. Nicht trauern wollen wir, dass wir sie verloren haben, sondern dankbar sein,
    dass wir sie gehabt haben, ja auch jetzt noch besitzen, denn wer in Gott stirbt, der bleibt in der Familie.

  170. Nichts ist gewisser als der Tod, nichts ist ungewisser als seine Stunde.
    (Anselm v. Canterbury)

  171. Niemand ist fort, den man liebt. Liebe ist ewige Gegenwart.
    (Stefan Zweig)

  172. Niemand kennt den Tod, es weiß auch keiner,
    ob er nicht das größte Geschenk für den Menschen ist.
    (Sokrates)

  173. Nun ist es Abend, nun ist es genug. Nun bring mich, Herr, in deine Hände.

  174. Nun lass den Sommer gehen, lass Sturm und Winde wehen.
    Bleibt diese Rose mein, wie könnt ich traurig sein.
    (Josef von Eichendorff)

  175. Nun schlaf’ ohne allen Kummer von keinem Weh erschreckt,
    bis wieder aus dem Schlummer dich Jesus Christ erweckt.

  176. Nur durch die Liebe und den Tod berührt der Mensch das Unendliche.
    (Alexandre Dumas)

  177. Schmerzhaft ist der Abschied;
    doch Dich von Deinem Leiden erlöst zu wissen, gibt uns Trost.

  178. Schritte werden langsam, der Atem geht schwer,
    Sehnsucht nach Erlösung in der Zuversicht auf ein Weiterleben,
    in der Hoffnung auf Vollendung in Gott.

  179. Schwer war dein Leid, du trugst es still, nun ist es zu Ende, weil Gott es will.

  180. Seht nicht auf das Leben, das ich beendet habe,
    sondern auf das, welches ich beginne.
    (Aurelius Augustinus)

  181. Sei allem Abschied voran, als wäre er hinter dir wie der Winter, der eben geht.
    (Rainer Maria Rilke)

  182. Siehe nun, ich komme zum Land meines Ursprungs und gelange an den Ort,
    wo ich von nun an ewig weilen werde.
    (Ägyptisches Totenbuch)

  183. So ist das Leben, ein Kommen und Gehen.
    Das Leben ist ein Entstehen, ein Kommen, ein Dasein,
    ein Bleiben, ein Verweilen, ein Noch-Dasein und dann ein Gehen.
    Bleiben werden die Erinnerungen. Ewiglich.
    Die Zeit heilt nicht alle Wunden, sie lehrt uns nur, mit dem Unbegreiflichen zu leben.

  184. So nimm denn meine Hände und führe mich bis an mein selig Ende und ewiglich.
    (Julie Hausmann)

  185. So still, dass jeder von uns wusste, das hier ist, für immer,
    für immer und ein Leben und es war so still, dass jeder von uns ahnte,
    hierfür gibt es kein Wort, das jemals das Gefühl beschreiben kann.
    (Jupiter Jones)

  186. So unbegreiflich. So schnell ist es gegangen.
    So schnell kann ein Leben zu Ende sein.
    Keine Zeit Abschied zu nehmen und noch mal zu sagen,
    was zu sagen wichtig gewesen wäre.

  187. Solange ihr an mich denkt, ihr von mir erzählt, ihr mich in eurem Herzen tragt,
    solange bin ich bei euch.

  188. Tausend Tränen bilden den Strom, der Schmerz und Kummer mit sich führt.
    Doch jeder Tropfen entspringt dem Quell aus Trost und ewiger Liebe.

  189. Tod und Auferstehung gehören untrennbar zusammen.
    Wer leben will, muss sterben. Mit Christus sterben heißt: Ewig leben.

  190. Und am Ende meiner Reise hält der Ewige die Hände und er winkt und lächelt leise -
    und die Reise ist zu Ende.
    (Matthias Claudius)

  191. Und es war alles, alles gut!

  192. Und ich werde gehen, und die Vögel werden bleiben und singen,
    und bleiben wird mein Garten, mit seinen grünen Bäumen und bunten Blumen.

  193. Und immer, wenn wir von dir sprechen, fallen Sonnenstrahlen in unsere Herzen
    und halten dich fest umfangen, so als wärst du nie gegangen.

  194. Und meine Seele spannte weit ihre Flügel aus,
    flog durch die stillen Lande als flöge sie nach Haus.
    (Joseph von Eichendorff)

  195. Und weil er lacht, weil er lebt, du fehlst …
    (Herbert Grönemeyer)

  196. Unser Herz will dich halten, unsere Liebe dich umfangen, unser Verstand muss dich gehen lassen,
    denn deine Kraft war zu Ende und deine Erlösung Gnade.

  197. Vertraut auf eure Erinnerungen - sie bleiben unvergesslich.
    Vertraut auf eure Liebe - sie gibt euch Kraft und Zuversicht.
    Vertraut auf die Zeit - sie lindert den Schmerz und lässt die Freude wiederkommen.

  198. Viele Menschen begleiten uns in unserem Leben, mal länger, mal kürzer,
    aber nur wenige hinterlassen so tiefe Spuren.

  199. Vielleicht bedeutet Liebe auch lernen, jemanden gehen zu lassen,
    wissen, wann es Abschiednehmen heißt.
    Nicht zulassen, dass unsere Gefühle dem im Weg stehen,
    was am Ende wahrscheinlich besser ist für die, die wir lieben.

  200. Von dem Menschen, den wir lieben, wird immer etwas in unseren Herzen bleiben;
    etwas von seinen Träumen, etwas von seiner Hoffnung, etwas von seinem Leben,
    alles von seiner Liebe.

  201. Von guten Mächten wunderbar geborgen,
    erwarten wir getrost, was kommen mag.
    Gott ist bei uns am Abend und am Morgen
    und ganz gewiss an jedem neuen Tag.
    (Dietrich Bonhoeffer)

  202. Wahre Liebe hat kein glückliches Ende, wahre Liebe endet nie.

  203. Was bleibt, wenn alles Vergängliche geht, ist die Liebe.

  204. Was ich besessen, bleibt unvergessen, macht schön das Erinnern, macht tragbar das Leid.

  205. Was man tief in seinem Herzen besitzt, kann man nicht durch den Tod verlieren.
    (Goethe)

  206. Was zagst du Herz, in solchen Tagen, wo selbst die Rosen Dornen tragen.
    (Ludwig Uhland)

  207. Weinet nicht an meinem Grabe, gönnt mir die ew’ge Ruh’,
    denkt, was ich gelitten habe, eh’ ich schloss die Augen zu.

  208. Weinet nicht, ich habe es überwunden. Ich bin erlöst von Schmerz und Pein,
    denkt gern zurück an mich in schönen Stunden und lasst mich in Gedanken bei euch sein.

  209. Weint und lacht, denkt an mich:
    Warum soll ich nicht mehr in euren Gedanken sein,
    nur weil ich nicht mehr in eurem Blickfeld bin? Ich bin nicht weit weg.
    Ich bin nur auf der anderen Seite des Weges.
    (Charles Péguy)

  210. Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt, und stirbt, bleibt es für sich allein.
    Wenn es aber stirbt, bringt es viel Frucht.
    (Joh. 18,24)

  211. Wenn die Kraft versiegt, die Sonne nicht mehr wärmt,
    der Schmerz das Lächeln einholt, dann ist der ewige Frieden eine Erlösung.

  212. Wenn die Kraft zu Ende geht, ist Erlösung Gnade.

  213. Wenn die Zeit gekommen ist, muss jeder alleine Fliegen.

  214. Wenn durch einen Menschen ein wenig mehr Liebe und Güte,
    ein wenig mehr Licht und Wahrheit in der Welt war,
    dann hat sein Leben einen Sinn gehabt.
    (Alfred Delp)

  215. Wenn etwas uns fortgenommen wird, womit wir tief und wunderbar zusammenhängen,
    so ist viel von uns selber mit fortgegangen.
    Gott aber will, dass wir uns wiederfinden, reicher um alles Verlorene
    und vermehrt um jeden unendlichen Schmerz.
    (Rainer Maria Rilke)

  216. Wenn ich gegangen bin, während ihr noch hier seid, solltet ihr wissen, dass ich weiterlebe,
    allerdings auf einer anderen Ebene, ihr aber solltet euer Leben glücklich und zufrieden leben
    und wenn ihr mich braucht, so flüstert meinen Namen in eurem Herzen ganz leise und ich werde da sein.

  217. Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt untergeht,
    würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.
    (Martin Luther)

  218. Wenn ihr an mich denkt, denkt an die Stunde, in der ihr mich am liebsten hattet.
    (Rainer Maria Rilke)

  219. Wenn ihr mich sucht, dann sucht in eurem Herzen.
    Wenn ihr mich dort findet, dann lebe ich in euch weiter.
    (Milead A. Y. Shalin)

  220. Wenn ihr wüsstet, wo ich hingehe, würdet ihr nicht weinen, denn mein Weg führt ins Licht.

  221. Wenn meine Kräfte brechen, mein Atem geht schwer aus,
    und kann kein Wort mehr sprechen, so nimm, mein Herr, mich auf.

  222. Wenn unsere Tränen still und heimlich fließen;
    Uns bleibt der Trost, der Herr hat’s wohl gemacht.

  223. Wer liebt, der gibt niemals jemanden auf, in allem vertraut er und hofft er für ihn,
    alles erträgt er mit großer Geduld.
    (1. Kor. 13,7)

  224. Wer stirbt, erwacht zum ewigen Leben.
    (Franz von Assisi)
  225. Wie er gelebt - hoffend, weil glaubend, glaubend weil liebend -
    so verließ er die Welt, aber nicht uns,
    die ihm in dankbarer Treue und Liebe verbunden bleiben.

  226. Wie schmerzlich war’s vor dir zu steh’n, dem Leiden hilflos zuzuseh’n.
    Schlaf nun in Frieden, ruhe sanft und hab’ für alles Dank.

  227. Wie war so reich dein ganzes Leben an Müh’ und Arbeit, Sorg’ und Last.
    Wer dich gekannt, muss Zeugnis geben, wie du stets gewerket hast.
    Gott zähl’ den Lohn für deine Müh’, in unseren Herzen stirbst du nie.

  228. Wir freuen uns über alle gemeinsamen Stunden. Wir hatten noch viel vor.
    Wir gingen einen langen Weg gemeinsam, aber er war doch zu kurz.

  229. Wir gingen zusammen im Sonnenschein, wir gingen zusammen im Regen.
    Doch niemals ging einer von uns allein,auf seinen Lebenswegen.

  230. Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.
    (Hebräer 13,14)

  231. Wir sind nur für wenige Tage hier.
    Und dann sterben wir nicht, sondern gehen nur nach Hause.
    (Mahatma Gandhi)

  232. Wir wollen nicht trauern, dass wir sie verloren haben;
    sondern dankbar sein, dass wir sie gehabt haben, ja, auch jetzt noch besitzen.
    Denn wer heimkommt zum Herrn, bleibt in der Gemeinschaft der Gottesfamilie
    und ist uns nur vorausgegangen.
    (Hl. Hieronymus)

  233. Wir, die wir glauben; gehen ein in die Ruhe.
    (Hebräer 4,3)

  234. Wo immer die Sonne untergeht, geht sie zur gleichen Zeit woanders auf.

  235. Wo Worte fehlen, das Unbeschreibliche zu beschreiben,
    wo die Augen versagen, das Unabwendbare zu sehen,
    wo die Hände das Unbegreifliche nicht fassen können,
    bleibt einzig die Gewissheit, dass Du für immer in unseren Herzen weiterleben wirst.

  236. Wohin gehen wir? Immer nach Hause.
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