| Autor | Ingrid Schreiner |
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Du bist gegangen, ich musste dich gehen lassen. Nun stehe ich haltlos auf wankendem Boden. Wo bist du? Und wohin werde ich gehen ohne dich?
Zur Zeit haben wir keine häufig gestellten Fragen.
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Unsere Lieben wachsen, wenn sie gegangen sind, in uns hinein. Werden ein Teil von uns. Geben uns ihre Liebe und Kraft, und am Ende bewahren wir sie unsichtbar in uns.
Wenn ein geliebter Mensch stirbt, weiß der Kopf nicht, was er denken soll, und das Herz nicht, was es fühlen soll.
In mir ist es finster, aber bei dir ist Licht. Ich bin einsam, aber du verlässt mich nicht. Ich bin kleinmütig, aber bei dir ist die Hilfe. Ich bin unruhig, aber bei dir ist Frieden. In mir ist Bitterkeit, aber bei dir ist die Geduld. Ich verstehe deine Wege nicht, aber du weißt den rechten Weg für mich.
Wie schön muss es erst im Himmel sein, wenn er von außen schon so schön aussieht!
Wie die Blumen in ihrer Schönheit, so leuchtet die Erinnerung an dich in meinem Herzen.
Die Trauer endet nie. Aber sie verändert sich. Sie ist ein Weg, eine Reise, kein Ort zum Verweilen.

